Bands + Musik
WAS ICH MAG?
Musikalisch geprägt von New Wave, Industrial, EBM, Psychedelic- und Stoner-Rock sowie Grunge und Metal stehen für mich Groove, Atmosphäre und druckvolle Tieffrequenz im Mittelpunkt.
Meine musikalische Reise begann am Klavier und an der Orgel, führte über das Schlagzeug schließlich zum Bass. Heute spiele ich bevorzugt mit Plektrum, nutze Slap-Techniken und 5-String-Bässe. Synthesizer-Bässe, markante Drumbeats, düstere Keylines und intensive Klanglandschaften bilden bis heute das Fundament meines Sounds.
Schon als Kind war ich begeisterter Elvis-Fan – und bin es bis heute geblieben. Später kamen die Beatles, Queen und AC/DC hinzu, deren Musik mich bis heute begleitet.
Als Teenager entdeckte ich Ska mit Madness und The Specials. Den nachhaltigsten Einfluss übten jedoch amerikanische Bands aus, die New Wave auf unverwechselbare Weise weiterentwickelten und meine musikalische DNA entscheidend prägten: allen voran Devo, Oingo Boingo, The B-52’s und Wall of Voodoo.
Hinzu kamen stilprägende Acts wie Talking Heads und The Cure sowie Synth-Pioniere wie Gary Numan, Heaven 17 und Depeche Mode. Auch der kreative Aufbruch der Neuen Deutschen Welle faszinierte mich – insbesondere eigenwillige und wegweisende Bands wie DAF, Fehlfarben und Ideal.
In dieser Zeit begann ich gemeinsam mit meinem Bruder erste eigene Musik zu machen – als Duo mit Schlagzeug und Synthesizer. Dabei entdeckte ich meine Begeisterung für Synthesizer. Bis heute fasziniert mich das unmittelbare Arbeiten an den Instrumenten: Regler drehen, experimentieren und ohne den Anspruch, jede technische Feinheit zu verstehen, ungewöhnliche und oft überraschende Klänge entstehen lassen.
Seitdem ist meine Leidenschaft für analoge und digitale Synthesizer ungebrochen. Über die Jahre ist eine stetig wachsende Sammlung von Instrumenten von Moog-, Nord-Lead- und Korg-Synthesizer entstanden, die bis heute einen festen Platz in meinem Studio haben.
Später erweiterten Darkwave-Bands wie The Sisters of Mercy und The Mission meinen musikalischen Horizont. Gleichzeitig zogen mich Industrial, Electro und EBM mit Künstlern wie Nitzer Ebb, Front 242, Skinny Puppy und Ministry immer stärker in ihren Bann.
Anfang der 1990er brachte Grunge eine neue, rohe und nihilistische Energie in mein musikalisches Leben. Nirvana, Alice in Chains, Soundgarden und Pearl Jam prägten mich ebenso nachhaltig wie Metallica, deren 1991 erschienenes Black Album Musikgeschichte schrieb. Stoner-Rock-Bands wie Queens of the Stone Age mit hypnotischen Grooves, schweren Riffs und eigenwillige Klangästhetik faszinieren mich bis heute.
Seit Mitte der 1990er begleiten mich außerdem Marilyn Manson und Rammstein – von beiden Bands steht jedes Album in meiner Sammlung. Rammstein erlebten wir bereits 1995 als Support von Project Pitchfork, einer Band, die wir seitdem ebenfalls kontinuierlich verfolgen.
Die kreative Underground-Szene der 2000er erschloss sich mir über Webradios wie Radio Schwarze Welle und Dunkle Welle. Besonders faszinierte mich die Verbindung aus Härte, Elektronik, Experimentierfreude und Atmosphäre. In diesem Umfeld entdeckte ich unter anderem Das Ich, über deren Mitbegründer Bruno Kramm später auch der Kontakt zum Label Danse Macabre Records entstand.
Nach frühen Bandprojekten wie Lots of Sots, Atomics, Placebo Effect, Eiskalte Gäste, Bythesea, Amon und der Drum’n’Bass-Liveband Formaganda entstand 2006 schließlich das Projekt, das bis heute den Mittelpunkt meines musikalischen Schaffens bildet: Oberer Totpunkt". Foto von HR-Pictures, 2024

DRUMSOLOS
Hier findet ihr ein paar alte Drumsolos mit den Staccato- und North-Drums – teils als E-Drum-, teils als Akustikaufnahmen. Ich habe außerdem neue Drumsolos aufgenommen, die ich 2026 posten werde.

DRUMSOLO 1
Mit den Staccato-Drums als E-Drum. Ich nutze das Kit eher für Videos als live, da es nicht so gut klingt wie neue Kits und unhandlich zu transportieren ist. Aber das Design – einfach abgefahrener 70er-Style!
DRUMSOLO 2
Jamming zu einem Metal-Funk-Pattern.
Das Staccato-Drumset ist hier eher Deko:
Ich habe statt normaler Felle Meshheads verwendet und sie mit Triggern und Roland/Ddrum-Modulen angesteuert.
DRUM-RECORDING
Während der Corona-Zeit habe ich mit Tom Wendt die Akustik-Drums für das Album „Totentanz“ (2021) von OT aufgenommen. Dabei habe ich auch meine Vintage-Drums für Samples, Fill-Ins recorded.

DRUMS
Stilistisch bin ich beeinflusst von New-Wave, Industrial, Darkwave, Rock, NDH, EBM. 80er-Jahre, 90er-Jahre, 2000er. Seit den 80er-Jahren habe ich in einem dutzend Bands gespielt und hunderte Tracks eingespielt. Anfang der 2000er besuchte ich die Drumschool Hamburg und nehme immer wieder Unterricht, wenn ich nicht weiterkomme. Der Einsatz von Live-Elektronik hat mich schon immer begeistert. Mittlerweile bin ich Computer-Sklave und mag gar nicht mehr ohne Click-Track spielen.

BANDS
Angefangen habe ich in den 80er-Jahren mit meinem Bruder Andreas Krüger und unseren damaligen Freunden. Unsere ersten Versuche waren die Wave-Bands „Placebo Effect“, „Atomics“ und „Bob Burns (mit Jenne ) sowie „Eiskalte Gaeste“ (mit Charles ). Dazwischen spielte ich bei „Lots of Sots" (mit Werner). In Hamburg folgte die Darkwavebands „Bythesea“ (mit Andreas ) und „Amon“ (mit Tom ). Anfang der 2000er war ich dem Drum´n´Bass-Liveact „Formaganda“ (mit Yaw & Roland ) beschäftigt, bis wir mit OT loslegten.

COMPOSING
Nach dem Crash mit „Formaganda" folgte meine wichtigste Entscheidung Anfang der 2000er. Ich begann mit dem Songwriting, denn die Ausdrucksmöglichkeiten an den Drums sind zu limitiert. Mein Tool ist seit 2002 Propellerhead Reason. Tom Wendt machte damals PR für die Company und ich war sofort begeistert. Eine gute Gelegenheit, den Drumhocker zu verlassen, meine eingerosteten Klavierkenntnisse aufzufrischen, E-Bass zu lernen und Composer-know-how anzueignen.
Drum- und Bandfotos auf den 80er-, 90er-, 2000er-, 2010er-, 2020er-Jahren
Fotos der Bands: „Atomics", „Lots of Sots", „Bob Burns", „Placebo Effect", „Eiskalte Gaeste", „Bythesea", „Formaganda". Immer noch für ::OT::, „Oberer Totpunkt"
Fotos von Fernando Magalan, Ralf Elshoff, Oliver Garrandt, Tom, Helge, Bea u.v.a. seit 1987

















































































































































